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 Porträt
eines Landes und seiner Bewohner
Das Königreich Thailand wurde
im 13. Jahrhundert gegründet und war bis zum Jahre 1939 als Königreich
Siam bekannt. Thailand erstreckt sich auf einer Fläche von ca.
514.000 qkm und entspricht damit ungefähr der Größe
Frankreichs. In der groeßten nordsüdlichen Ausdehnung beträgt
die Distanz zwischen den Landesgrenzen 1.650 km, von Westen nach Osten
800 km. An seiner schmalsten Stelle ist Thailand jedoch kaum 15 km breit.
Im Norden grenzt Thailand an Myanmar (Burma) und Laos, im Westen an
Myanmar, im Osten an Kambodscha und Laos sowie im Süden an Malaysia
(und den Golf von Thailand).

Aufgrund seiner verschiedenen Vegetationen , als auch der unterschiedlichen
Klimazonen, läßt sich das Land topographisch in vier Zonen
einteilen:
- Das fruchtbare Zentralthailand
das zu den wichtigsten Reisanbaugebieten der Welt gezählt
wird.
- Der waldreiche und bergige
Norden mit seinem höchsten Berg, dem Doi Inthanon
2.565 m.
- Die Nordost-Region, auf
Thai Isaan genannt, ein sandiges und nicht sehr fruchtbares Gebiet.
- Der schmale Südzipfel mit seinen tropischen Regenwäldern
und den traumhaften
Palmstränden
Thailands Klima ist tropisch-heiß mit einer Luftfeuchtigkeit von
60-90 %. Zwischen März und Juni ist es im allgemeinen heiß
und trocken, von Juli bis Oktober heiß und regnerisch, von November
bis Februar warm und trocken. Lediglich im subtropischen Norden ist
es etwas "kühler" als in den südlicheren Landesgebieten.
Die Bevölkerungszahl Thailands liegt bei etwa 60 Millionen. Mehr als
10 Millionen Menschen leben in der Hauptstadt Bangkok. Weitere wichtige
Städte sind Chiang Mai, Hat Yai, Korat und Surat Thani. Thailand
wird zu 76 % von Thais, 14 % von Chinesen,
4 % von Malaien und 6 % von Laoten, Burmesen, Vietnamesen, Indern und
den verschiedenen traditionellen Bergstämmen bevölkert. Zum Buddhismus
bekennen sich 94 %, zum Islam 4 %, zum Konfuzianismus 1,5 % und zum
Christentum 0,5 %. 
Zu diesen verschiedenen
Religionen gesellt sich aber häufig ein weiterer sehr verbreiteter
Glaube, der Geisterglaube. Es gibt gute und böse Geister und die
gilt es immer wieder zu besänftigen.
Wird ein Thai-Haus errichtet,
dann muß der Bauherr die vom Grundstück vertriebenen Geister
beruhigen und ihnen ein neues Zuhause schaffen. Dazu werden die kleinen
Geisterhäuschen, (meist auf einem Pfahl gebaut) aufgestellt. Der Standort
der Geisterhäuschen sollte von den Mönchen bestimmt und auch von ihnen
geweiht werden. Geisterhäuschen dürfen niemals im Schatten eines Hauses
stehen. Nicht so einfach bei einer Bevölkerungsdichte von etwa 5.000
Menschen pro qkm in Bangkok. Ein Grund, warum man diese Geisterhäuschen
immer mehr auch auf den Dächern finden kann.
Damit die Geister zufrieden
sind werden ihnen täglich Opfer dargebracht wie Blumen, Kerzen oder
Speisen. Die Speisen müssen allerdings immer frisch sein und keiner
darf davon gekostet haben.
Thailand wird von seinen
Einwohnern Prathet Thai oder Muang Thai genannt, was beides der westlichen
Übersetzung "Thailand" entspricht. Thailand ist im Gegensatz
zu all seinen Nachbarn niemals von einer fremden Macht kolonialisiert
worden, ein Grund wohl, warum die Thais Fremden gegenüber so freundlich
und unvoreingenommen sind.
Heute exportiert Thailand
nicht nur Reis, Tapioka und Fruchtkonserven, sondern auch Schuhe und
Lederwaren, Textilien, Industrieprodukte und Schmuck. Ein äußerst
wichtiger Wirtschaftszweig Thailands ist nach wie vor der Tourismus,
der seit dem Beginn der 90er Jahre jährlich über 5 Millionen
Menschen nach Thailand gebracht hat.
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Die
Hauptstadt
nimmt derzeit eine Fläche von ca. 2.000 qkm ein und ist
von ca. 10 Millionen Einwohner besiedelt. Die Geschichte des
Ortes begann vor etwa 200 Jahren, nachdem General Taksin nach der Zerstörung
Ayutthayas seine neue Hauptstadt Thonburi
40 km weiter südlich an den
Königlichen Fluß Chao Phraya verlegt hatte. Aus strategischen
Gründen übersiedelte
man die Residenz eine Dekade später auf das gegenüberliegende,
westliche Flussufer, wo damals bereits ein kleines, meist von Chinesen
bewohntes Dörfchen
"Bahn Gok" = "Dorf der Wildpflaume (Olive)"
genannt existierte, was man später
in den internationalen Sprachgebrauch Bangkok umformte. Bis heute
allerdings lautet der offizielle Name "Krung Thep", was soviel
wie "Stadt der Engel" bedeutet.
Heute
ist nicht mehr vorstellbar, dass dieses Dorf
mit seinen ehemals
vielen Wasserstraßen einmal als Venedig des Ostens bekannt
war. Die ersten Strassen wurden 1860 gebaut und seit dieser Zeit wurden
nach und nach fast alle Kanäle trockengelegt um mehr Platz für
Hotels, Einkaufszentren und immer mehr Strassen zu bekommen. Täglich
quälen sich mehr als 3 Millionen Fahrzeuge durch die Stadt, mehr
als 200.000
Fahrzeuge kommen jedes Jahr hinzu und sorgen für eine Verkehrskatastrophe,
die eine der höchsten Luftverschmutzungen der Welt erzeugt.
Um
die horrenden Verkehrsverhältnisse zu verbessern, wurde 1999 eine elektrischen Hochbahn
in Betrieb genommen. Durch die
Bauarbeiten an immer
neuen Express-Straßen (gebührenpflichtig) bewegt sich der Verkehr
in der Innenstadt oft mit einer Geschwindigkeit von 5-6 km/h.
Trotzdem wird diese Stadt mit ihren über 400 Tempelanlagen,
Goldenen Pagoden, dem ewigen Treiben und aller Vielfälltigkeit, zum
einzigartigen Erlebnis. Ein "Muß", sich diese Metropole anzuschauen.
Einkaufen
in Bangkok
Einkaufzentren: World Trade Center, Gaysorn Plaza, Peninsula Plaza und
Sogo befinden sich an der Kreuzung Plönchit
und der Rajadamri Road, dem neuen Geschäftszentrum Bangkoks. Hier
besteht das Angebot überwiegend aus Importwaren international bekannten
Markenartikeln.
Die Einkaufzentren Mah Boon Krong, Discovery und das Siam Center sind
am Siam Square gelegen und bieten neben importierten
Markenartikeln auch thailändische Produkte, imitierte Markenartikel
und elektronische Waren an. Das Central Department Store und das Robinson
Kaufhaus in der Silom Road bieten alles unter einem Dach.
Die Öffnungszeiten für die genannten Häuser liegen zwischen 10.00 Uhr
und 11.00 Uhr morgens (täglich) durchgehend bis abends 22.00 Uhr.
Märkte: In der Patpong, einer Nebenstraße der Silom Road, werden täglich
zwischen 18.00 Uhr und
19.00 Uhr
viele Verkaufsstände aufgebaut, die bis Mitternacht und länger
ein breites Angebot an Waren bieten. Auf jeden Fall sollte man gut handeln
können um die günstigsten Preise für Kopien edler Markenartikel, Souvenirs,
Schmuck, Kleidung usw. zu bekommen.
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Die
zweitgrößte Stadt Thailands, gelegen am Ufer des Flusses Ping, gilt als
das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Nordens. In der von König
Mengrai im Jahre 1291 gegründeten und im Jahre 1296 mit Stadtmauern und
Gräben fertiggestellten Stadt leben heute schätzungsweise an die 350.000
Menschen, obwohl offiziell nur von ca. 200.000 Menschen gesprochen wird.
Nur
50 Flugminuten von Bangkok entfernt gelegen und in den letzten Jahren
mehr und mehr expandiert, ist die Stadt inzwischen weit über ihre ursprünglichen
Stadtmauern hinaus
gewachsen und zieht mit ihrer Lebensqualität immer mehr Zuwanderer
an. Von den Thailändern
als "Rose des Nordens"
bezeichnet,
hat das Gebiet
Chiang Mai
mehr als 300 wunderschöne Tempelanlagen, reichlich Natur und
viele Berge zu bieten.
Der
höchste und üppig bewaldete Berg Doi Pui mit einer Höhe von 1.675 m
überragt die Stadt im Westen. Die kulturelle Vielfalt, das harmonische
Miteinander
der verschiedenen Bergstämme und die traditionellen Handwerksbetriebe
haben den Norden
für seine zahlreichen Rundreisen und Ausflüge
berühmt
gemacht, wobei Chiang Mai immer wieder als Ausgangspunkt gewählt
wird.
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ist
ca. 150 km südöstlich von Bangkok gelegen. Den Wandel
zur touristischen Hochburg
hat das ehemalige Fischerdorf während der Zeiten des Vietnamkrieges
erfahren, als die amerikanischen Soldaten in dem kleinen Dorf ihre Erholung
vom Kriegsalltag suchten und fanden. Die Taschen voller Geld waren die
Soldaten immer geneigt, für alles gut und gerne zu bezahlen. Dies dürften
die Anfangsgründe gewesen sein, die im Laufe der Jahre immer mehr dazu
beigetragen haben, das ehemalige Fischerdorf nur mit negativen Aspekten
wiederzuspiegeln. Pattaya ist nach wie vor kein
Ferienort für Leute, die Ruhe suchen, ist aber wie keine andere
Destination in Thailand
darum bemüht, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen.
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gilt
als der älteste Badeort
Thailands und ist ca. 200 km von Bangkok gelegen. Von den ca. 40.000 Einwohnern
wird immer wieder gern darauf hingewiesen, dass Hua Hin auch der königliche
Badeort ist, denn nach wie vor verbringen
Angehörige der Königsfamilie, wie auch immer mehr
thailändische Normalbürger,
jedes Jahr ein paar Urlaubstage
in diesem idyllisch gelegenen Ort. Der erste Golf- und der erste
Tennisplatz des Landes wurde in Hua Hin angelegt und auch heute noch gilt
Hua Hin als der Ort, der nicht unbedingt
turbulentes Nachtleben garantiert, der aber mit vielen Möglichkeiten
für sportliche Betätigungen aufwarten kann.
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ist
mit ca. 265 qkm die drittgrößte Insel Thailands und ca. 700 km
südlich von Bangkok gelegen. Noch vor ca. 15 Jahren haben die Einwohner
der Insel in erster Linie von dem Anbau der Kokosnuss, verschiedener
Früchte und dem Fischfang
gelebt, bis diese paradiesische Insel von immer mehr Reisenden
entdeckt wurde.
Der
Tourismus ist längst zum wichtigsten Wirtschaftsfaktor geworden
und trotzdem konnte verhindert werden, dass auch auf Koh Samui die Hotels
in den Himmel wachsen. Rechtzeitig wurde durch entsprechendes Gesetz
dafür gesorgt, dass höchstens in Palmhöhe gebaut werden darf und
so fügen sich die kleineren und größeren
Anlagen harmonisch in das Landschaftsbild.
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Das
beliebte Touristenziel liegt ungefähr 900 km südlich von Bangkok im
indischen Ozean. Mit
seinen ca. 550 qkm (etwa so gross wie Singapur) ist es die grösste
und inzwischen wohl auch bekannteste Insel des Landes.
Nicht nur durch den angebauten Kautschuk und dem ehemals wichtigen Zinn,
sondern inzwischen in erster Linie durch die touristische Nachfrage, ist
Phuket zur reichsten der 75 thailändischen Provinzen emporgeklettert.
Das durchschnittliche Monatseinkommen ist auf Phuket ungefähr doppelt so
hoch wie das gesamt-thäiländische Durchschnittseinkommen. Der Reiz der
Insel liegt vor allen Dingen an den vielen Stränden, die sich teilweise
gänzlich voneinander unterscheiden und somit unterschiedliches Ambiente
garantieren.
Traumhafte
Luxusanlagen, preiswerte Bungalows und Hotels mit ursprünglichem Flair ziehen jede Art von Publikum an und
sorgen für ein vielfältiges Angebot.
Die
klimatischen Verhältnisse kann man als ausgeglichen bezeichnen. Allerdings
kann es während der Regenzeit von Mai bis Oktober vorkommen, daß mehrere
Tage hintereinander Regen fällt, begleitet von stärkeren Winden.
Der
mit mehr als 3 Kilometer längste und wohl auch
bekannteste Strandabschnitt Patong-Beach und die vielen anderen
Strände bieten eine reiche Auswahl an wassersportlichen Aktivitäten
und lassen den Aufenthalt zu einem vielseitigen Erlebnis werden.
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